Testsieger Vergleich im Test 2013 - 2014

Letzte Aktualisierung: 23.07.2017

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Welches Notebook kaufen? Eine aktuelle Übersicht

Welches Notebook kaufen? Eine aktuelle Übersicht

Wenn Du einen aktuellen und guten Laptop kaufen willst, wirst Du schnell feststellen, dass viele unterschiedliche Bezeichnungen und Modelle oft eine sehr ähnliche Hardware meinen. Um für besseren Durchblick zu sorgen, werden hier einige Begriffe näher erklärt. Eine Übersicht mit günstigen Laptop-Angeboten findest Du in unseren regelmäßig aktualisierten Notebook-Kaufempfehlungen. Einen aktuellen Vergleich der besten Laptops findest Du in unserem Notebook-Vergleich.

Dieser Artikel richtet sich eher an Nicht-Nerds, die eine Hilfestellung im Dschungel der Ultrabooks, Subnotebooks, Chromebooks und sonstiger Konsumbooks brauchen. Vor allem geht es um:

Für historisch Interessierte empfehle ich auch den Artikel über das erste Notebook der Welt, welches sich schon in den 80er Jahren mit einem verhältnismäßig modernen Design auszeichnete und über genug Rechen-Power verfügte, um mit der NASA eine Weltraumreise anzutreten. Weniger galaktisch, dafür aber ziemlich praktisch sind die Notebooks von heute, die mit weit höherer Leistungsfähigkeit verschiedene Aufgaben bewältigen können. Anhand ihrer Ausstattung und ihrem Verwendungszweck entsprechend lassen sie sich in grobe Kategorien einordnen, die weiter unten erklärt werden. Doch zunächst sollen hier noch einige Begriffe erklärt werden, denen Notebook-Käufer ebenfalls begegnen und die ebenfalls unterschiedliche Notebooktypen definieren:

Überblick der aktuellsten Notebook-Modelle 2013

Unterschiede zwischen Subnotebooks, Netbooks, Ultrabooks und Chromebooks

Subnotebooks

Ursprünglich wurden besonders kleine und leichte Notebooks als „Subnotebooks“ bezeichnet. Doch der Markt wurde zunehmend unübersichtlicher und es kamen viele verschiedene Unterteilungen hinzu, bis der Konsument gar nicht mehr verstand wie er sein Gerät nennen soll. Heute ordnet man diesem Begriff im Allgemeinen alle Notebook-Modelle mit einer Bildschirmdiagonale zwischen 12 bis 14 Zoll (30 bis 36 cm) zu. Sie sind in der Regel für höchste Mobilitätsanforderungen ausgelegt, wobei ihre Leistungsfähigkeit in den oberen Preissegmenten den größeren Laptops in nichts nach steht. Modelle, die kleiner als 12 Zoll messen, werden mittlerweile zu den Netbooks gezählt, es sei denn, auch sie sind so leistungsstark, dass ihr Anwendungsgebiet sich nicht nur auf Internet- und anspruchslose Anwendungen beschränkt. Dann werden auch kleinere Formate Subnotebook genannt. Die rasante Entwicklung der Hardware verschiebt immer wieder die Grenzen und Definitionen. Aber das hier soll kein Liguistik-Seminar werden…

Netbooks

Wie oben erwähnt: Ist ein Notebook kleiner als 12 Zoll, wird es „Netbook“ genannt. Die Formate reichen hier von 7 bis etwa 11,6 Zoll. Ursprüngliches Konzept dieser Geräte war das reine Surfen im Internet mit einem günstigen und mobilen Produkt. Das „Netzbuch“ ist leistungsschwächer, in den meisten Fällen mit kleinen SSD Festplatten, dafür aber mit sehr langen Akkulaufzeiten, ausgestattet. Das Konzept wurde bis 2010 gerne angenommen, da viele Käufer im Netbook einen günstigen Laptop sahen. Damals wurden viele Käufer aber bitter enttäuscht, nachdem sie festgestellt hatten, dass diese mobilen Geräte wirklich nur zum Surfen auf dem Sofa geeignet waren, nicht aber um HD-Videos ruckelfrei zu sehen oder mit Office-Programmen zu arbeiten. Vor diesem Problem hatte ich bereits in einem früheren Artikel gewarnt und erklärt, mit welchen Erwartungen man ein Netbook kaufen sollte.

Heute ist das Problem nicht mehr ganz so aktuell – und das ist den Tablet PCs zu verdanken. Als die Tablets in den Jahren 2010 (mit dem iPad) und 2011 (Konkurrenz zog nach) den Markt eroberten, wurden Netbooks plötzlich völlig uninteressant, denn mit Tablets konnte man genau das, wofür Netbooks ursprünglich gedacht waren, viel besser und einfacher: nämlich konsumieren! Das chillige Konsumgerät ist mittlerweile ausgereift. Wer 2014 auf der Couch surfen, Shoppen oder Emails abrufen will, wird ein Tablet kaufen.

Heute sind Netbooks eher zum Arbeiten bestimmt, da ihre Prozessoren deutlich leistungsstärker geworden sind und weit mehr als Tablets leisten können. Beispielsweise für Autoren sind diese kleinen Schreibgeräte sehr gut geeignet. Trotz der Leistungssteigerung bleiben aktuelle Netbooks günstig, was für viele potentielle Käufer ein wichtiges Kaufkriterium ist, denn nicht jeder will gleich ein teures Ultrabook kaufen.

Ultrabooks

Wer heute durch die Computer-Abteilungen von Media Markt oder Saturn geht und ein Notebook sucht, wird sich höchst wahrscheinlich in ein Ultrabook von Sony, Lenovo, Toshiba oder Samsung verlieben. Das sind die ganz flachen, ultradünnen und schicken Notebooks, die etwas mehr kosten als die dicken und klobigen Modelle. Und auch wenn sie von Asus, Sony und Co. stammen: Dass sie einen eigenen Namen tragen, haben wir Intel zu verdanken.

In einer Zeit, in der Subnotebooks immer beliebter wurden, entwickelte Intel eine spezielle Plattform und wollte den Markt mit dem Marketingnamen „Ultrabook“ besetzen und 2012 ungefähr 40% des gesamten Notebook-Marktes für sich beanspruchen. Das hat zwar noch nicht ganz geklappt, aber 2013 gelang dennoch ein Teilerfolg und immerhin hat es Intel schon geschafft, dass wir mittlerweile alle dünnen Notebooks einfach Ultrabook nennen. Richtig ist das aber nicht, denn Geräte, die sich Ultrabook nennen dürfen, müssen eine Reihe von besonderen Anforderungen erfüllen. Dazu gehören bestimmte Intel-Technologien, eine hohe Akkulaufzeit und besondere Leistungen. Eine Ausnahme gibt es aber: Auch wenn einige Macbook von Apple diese Kriterien erfüllen; Apple lässt keinen Stempel auf das dünne Macbook zu. Daher wird bei Apples Notebooks nicht von einem Ultrabook gesprochen.

Da wir schon erfahren haben, dass nicht alles was dünn und schmal ist, Ultrabook heißt, soll an dieser Stelle noch erwähnt werden, dass es nicht nur Laptops mit einem Intel Prozessor gibt. Auch Intels Konkurrent AMD hat sehr leistungsfähige Chips entwickelt, die beispielsweise im Samsung Serie 5 Ultrathin 535 eingebaut sind und einen sehr günstigen Einstieg in die Welt der modernen Notebooks ermöglichen. Die Ultrabook-Konkurrenz von AMD nennt sich „Ultrathin“. Wer ein ultraflaches und günstiges Notebook kaufen will, sollte also nicht nur nach einem Ultrabook suchen, sondern auch einen Blick auf die Ultrathin-Angebote werfen. Wie die Ultrabooks, gibt es auch Ultrathins von verschiedenen Herstellern, also auch von Sony, Lenovo, Samsung usw…

Chromebooks

Bei Chromebooks handelt es sich um Notebooks, die mit Googles Betriebssystem Chrome OS laufen. Der Unterschied zu anderen Notebook-Konzepten liegt aber nicht nur im Betriebssystem. Chrome OS lässt sich sehr einfach und schnell bedienen und ist eher für Anfänger oder reine Webanwender gedacht, da das Betriebssystem sehr minimalistisch gestaltet ist. Die Hardware rückt in den Hintergrund und Daten sollen vor allem über die Cloud bezogen und dort abgelegt werden.

Wer viel und gern mit Google Docs, Google Drive und Cloud-Diensten arbeitet, wird mit den günstigen Chromebooks glücklich werden. Denn trotz des vergleichsweise niedrigen Preises kann man auch mit aktuellen Chromebooks durchaus rechenintensive Arbeiten, z.B. Videobearbeitung, durchführen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der User entsprechende Online-Dienste in Anspruch nimmt. Das bedeutet wieder, dass die zu bearbeitenden Daten auf die Server des Anbieters hochgeladen werden müssen. Besonders empfehlenswert ist der Einsatz von Chrombook mit Googles TV-Stick Chromecast (alle Infos zum Google Chromecast im Test). Nahezu alle großen Hersteller wie Toshiba, Samsung und Asus haben auch Chromebook-Modelle im Sortiment.

Verwendungszweck und Leistungsfähigkeit der aktuellsten Notebooks

Je nach Verwendungszweck müssen Notebooks unterschiedliche Leistungen bringen. Daher gilt es vor dem Kauf nicht nur auf Preis, Hersteller und Design zu achten, sondern vor allem die Ausstattung genau unter die Lupe zu nehmen. Auf folgende Merkmale und Eigenschaften sollte man besonderen Wert legen:

Einsteiger-Notebooks für Office und Internet

Für anspruchslose Anwendungen genügen billige und Einsteiger-Geräte. Unter anspruchslos versteht man dabei lediglich geringe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Rechners. Die günstigsten Windows Rechner können sehr souverän mit Schreibarbeiten, Tabellenkalkulationen und sonstigen Office-Programmen umgehen und auch das flüssige Surfen im Internet ist selbstverständlich. Wer übers Web Musik hören und Filme schauen möchte, braucht sich ebenfalls keine Sorgen zu machen.

Vielschreiber sollten hier auf eine gute Tastatur mit angenehmem Druckpunkt geachtet werden, damit das Schreiben keine Tortur wird. Wer das Gerät häufig im Außenbereich (Balkon, Café, im Park) nutzen möchte, sollte außerdem unbedingt auf ein helles und entspiegeltes Display achten. Ein mattes Display sollte hier oberste Priorität haben, um sich vom Bildschirm nicht blenden zu lassen. Ein weiteres wichtiges Kriterium für Outdoor-Anwender sollte eine möglichst lange Akkulaufzeit sein.

Einsteiger-Notebooks kann man zu ziemlich günstigen Preisen kaufen. Allerdings haben solche Geräte mit der Zeit auch einen hohen Wertverlust und sollten eher als Konsumware betrachtet werden.

Business-Notebooks für Profianwendungen

Für arbeiten im Profi-Office-Bereich und anspruchsvolle Anwendungen wie Videobearbeitung, Design und Zeichnung sind leistungsstarke mobile Workstations erforderlich, die sich durch die aktuellste Hardware auszeichnen. Hierbei sollte vor allem die Grafikkarte leistungsfähig und ein großer oder zumindest erweiterbarer Arbeitsspeicher vorhanden sein.

Die Kühlung der Hardware wird bei hoher Belastung eine besondere Rolle spielen, damit aber die Arbeit noch Spaß macht, sollte auf einen möglichst leisen Kühler geachtet werden, sonst mutiert das Notebook zum Staubsauger und die Kühlgeräusche stören die Konzentration. Hier lohnt sich definitiv ein Erfahrungsaustausch zwischen Kollegen mit den gleichen Anforderungen.

Business-Notebooks zeichnen sich in der Regel durch ein hohes Gewicht aus, da in Ihnen ein Menge Rechenpower steckt und auch die Verarbeitung sehr robust ist. Das Format variiert je nach Anwendungsbereich zwischen 11,6 Zoll bis über 17 Zoll. Entsprechend variieren auch die Preise. In der Regel gibt es bei Business-Notebooks einen geringen Wertverlust, sodass solche Notebooks gebraucht noch einen hohen Wiederverkaufswert haben.

Multimedia- und Gaming-Notebooks

Gamer und Multimedia-Fans suchen Alleskönner mit hoher Leistungsfähigkeit. Da aktuelle Spiele und Multimedia-Anwendungen den höchsten Stand der Technik fordern, sind Gaming-Notebooks nicht gerade billig. Solche Notebooks haben ein hohes Gewicht und meistens sehr niedrige Akkuleistungen. Doch darauf kommt es nicht an. Wichtig sind 3D-Grafik-Power, viel Platz auf der Festplatte und ein großer und brillanter Bildschirm. Für besonders anspruchsvolle Programme sollte eine SSD Festplatte gewählt werden.

Beim Display setzen viele Gamer auf spiegelnde Modelle, da die Farben hier kräftiger und der Kontrast höher erscheint. Was dabei oft nicht bedacht wird: Unnötige Reflexe auf dem Bildschirm führen wesentlich schneller zu einer Ermüdung der Augen. Bei Vielzockern können spiegelnde Displays mit der Zeit zu ernsten gesundheitlichen Problemen führen.

Ein weiteres häufiges Problem für Spiel-Fans: Gamer-Notebooks werden meistens schnell heiß und der Lüfter arbeitet oft laut. Abhilfe können hier aber Notebook-Kühler (Cooling Pads) schaffen.

Welches ist das beste Notebook für mich?

Nachdem wir uns einen kleinen Überblick geschaffen haben, bleibt weiterhin eine Frage offen: Welches Notebook-Modell passt denn nun am besten zu mir? Sollte es ein Ultrabook von Lenovo oder eher ein Sony Vaio sein? Oder gar von Windows auf Apple umsteigen? Diese Fragen muss jeder für sich beantworten und ein gewisses Restrisiko für die Enttäuschung nach dem Kauf wird immer bestehen bleiben. Um einen Fehlkauf aber möglichst zu vermeiden, lohnt es sich, vor dem Kauf Testberichte, Erfahrungswerte und die aktuellen Bestseller-Listen anzuschauen, die wir hier regelmäßig vorstellen. Denn reine Zahlen, z.B. des Prozessors in GHz, reichen nicht aus. Die aktuellste Notebook-Bestsellerliste von Amazon kann bei der Kaufentscheidung aber sehr behilflich sein. Hier ist die Amazon-Bestseller-Liste und hier findest Du die aktuellsten Notebook-Kaufempfehlungen von TecBuy.de: Neue Notebook-Angebote 2014 >>

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Kommentare

  1. Meike

    Super Tipps! Danke dafür…
    Grüße

  2. Micha

    Klasse Artikel! Jetzt ist mir der Unterschied zwischen den ganzen Dingern klar geworden.

  3. Homer

    Das war echt mal verständlich und angenehm geschrieben.

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